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Bauwerke


Kirchentempel der Sta. María de la Asunción

Dies ist ein in seinem Stil und seiner Qualität unvergleichliches Bauwerk, Ergebnis verschiedener Erbauungsschritte zwischen dem XVI. und XVII. Jahrhundert. Außerhalb hebt sich das Mauerbauwerk des Turmes hervor, bestehend aus drei Teilen, gekennzeichnet durch ausgeformte Deckenleisten und einem quadratischen Boden, der ab dem zweiten Teil einem Parallelogramm gleicht, wo man eine abgestufte Ausformung sehen kann, welche die untere und obere Deckenleiste verbindet. Der dritte Abschnitt hat auf halbem Weg Kerker in denen das Kirchspiel untergebracht ist. Es wird abgeschlossen mit einer Brüstung verziert mit Anzeigen sowie heraldischen und flammenden Motiven. Darüber erhebt sich eine interessante Krönung bestehend aus herrerianischen Pyramiden und zwei Bögen, die sich in der Mitte kreuzen. Das nördliche Tor öffnet sich in Form eines Halbgewölbes, flankiert mit gerillten Wandpfeilern über die ein Sims mit einem Marmorrelief angebracht ist, das ein marianisches Emblem (eine Vase mit Schwertlilien) darstellt. In den Spandrillen des Gewölbes sind zwei Einsätze, die ein Relief der Himmelfahrt der Jungfrau darstellen, inmitten eines Heiligenscheins, umringt von zwei Engeln.

Am bemerkenswertesten ist im Inneren ein Altarstück im klassischen Barockstil (1612), errichtet vom Bildhauer Diego de Salcedo und montiert von Antonio González Ramiro. Der Tempel besitzt eine Orgel mit barockem Gehäuse aus dem XVIII. Jahrhundert. 1982 wurde es zum historisch-künstlerischen Denkmal erklärt.

Hörsaal der Santa Catalina

Der alte Kirchentempel der Santa Catalina ist ein einfaches Mauerbauwerk aus Granit und Mörtel, mit Quadersteinen in Portalen und Erkern, in Ecken und Strebepfeilern.

Es besitzt ein Kirchenschiff. Das obere Ende ist flach und daran schließt sich der Glockenturm mit rechteckiger Grundfläche an. Das südliche Tor besteht aus einem einfachen Halbbogen, eingerahmt von einem Alfiz; zu beiden Seiten befinden sich Objekte des Herzogs von Béjar. Es kann aus dem XV. und XVI. Jahrhundert datiert werden.

Das hervorragende Element ist der große Altar; einzigartig in der Erhaltung. Seine Architektur nach eleganter Bauart der Renaissance (XVI. Jahrhundert) besteht aus drei Teilen, aufgeteilt in drei Bahnen und zwei Zwischenbahnen, die Skulptur mit der Malerei über dem Paneel; obgleich die Malerei dominiert. Ihre Ikonografie stellt zwei Kreise dar; ein erster, der vom Leben des Christus erzählt und ein anderer mit dem Martyrium des Heiligen mit dem Namen des Tempels. In der Gegenwart ist es der “städtische Hörsaal“.

Kurbad

Besteht aus zwei Gebäuden, eines neuerer Bauart (1995) und ein anderes, restauriert im Jahr 2000, in dem sich die römischen Thermen befinden.

Römische Thermen

Das Gebäude des Alten Kurbads datiert aus der Erweiterung, die zwischen dem Ende des XIX. und dem Anfang des XX. Jahrhunderts ausgeführt wurde, dessen Pläne Santiago Madrigal Rodríguez, Architekt aus Salamanca, unterschrieb. Die Hauptfassade ist im kirchlichen Stil. Das Eingangstor hat einen Abschluss mit dem Zeichen des "Kurbads", verziert mit einer Girlande. An den Hauptteil sind zwei andere Erweiterungen mit unterschiedlichen Fassaden angebaut. Das Gebäude ist von einem Garten umgeben, der mit einem prächtigem Gitter verschlossen ist, welches am Eingangstor die Jahreszahl 1884 trägt.

Im Inneren sind Reste der römischen Thermen erhalten: ein Raum mit kreisförmigen Boden, acht Meter im Durchmesser, bedeckt von einem halbkugelförmigen Gewölbe mit senkrechter Beleuchtung. In diesem Raum eröffnen sich vier Nischen, in denen in Granit eingelassene ovalförmige Badewannen, eine Quelle mit verschiedenen Wasserstrahlen,   fuente   de la columna genannt und ein Bad für die öffentliche Wäsche ohne Restaurierung, untergebracht sind. Das Gebäude hat einige Veränderungen erlitten durch aufeinander folgende Reformen während der Jahrhunderte, von denen die Entwürfe des Gebäudes noch erhalten sind, die im XVII. Jahrhundert vom Bischof von Coria befohlen wurden, Don Juan de Porras y Atienza. Das Eigentum am Kurbad gehörte den Nachbarn dieser Ortschaft. Wurde 1995 zum Kulturgut erklärt.

Besuche können während der Öffnungszeiten mittwochs und samstags um 20 Uhr gemacht werden.

Familienhäuser

Dies sind große Häuser erbaut aus Mauerwerk und Ziegelsteinen. Die Verteilung der Vertiefungen in ihren Fassaden ist regelmäßig und symmetrisch zur Mittelachse und sie sind gekennzeichnet durch ein Eingangstor und einem bzw. mehreren Balkons. Manchmal nimmt der Balkon die gesamte Breite der Fassade ein und ist üblicherweise auf Granitkanten aufgesetzt. Einige Fassaden enthalten heraldische Elemente oder religiöse Inschriften. Hervorragend ist das Haus von Gaspar Flores, Vater von Sta. Rosa de Lima, vor dem Rathaus.

Bourgeouisische Architektur

Zusammen mit dem Aufkommen des Thermaltourismus entstand Ende des XIX. und Anfang des XX. Jahrhunderts dieser Typ von Bauwerken, der mehrheitlich von reichen Familien als Sommerresidenz in stadtnahen Gebieten genutzt wird. Die Moderne und der historische Eklektizismus sind vorherrschend in der spanischen Architektur. Und hier kopiert die Mittelklasse die auf ihren Reisen in die Großstädte oder während des Urlaubs an Modestränden gesehenen Modelle. Es sind Residenzen mit Garten, bei denen die Fassade am wichtigsten ist. Besonderes Augenmerk wird auf ihre Dekoration gerichtet, mit der ein prunkhafter Eindruck erweckt werden soll.